MobiPro-EU – Neues Geld und neue Konditionen für Auszubildende aus dem Ausland

job_of_my_lifeWenn es um die Förderung von Arbeitskräften aus dem Ausland bei Iher Arbeitsaufnahme in Deutschland geht, ist seit einiger Zeit das Programm MobiPro-EU ein wichtiges Finanzierungsinstrument. Nicht wenige soziale Träger haben das Förderprogramm genutzt, um Pflege- und Erziehungskräfte aus dem europäischen Ausland bei sich zu integrieren.
Im April diesen Jahres gab das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bekannt, dass die Budgets ausgeschöpft sind und keine Antragsmöglichkeiten mehr bestehen. Auch viele davor eingegangene Anträge konnten wegen der leeren Kassen nicht mehr berücksichtigt werden.

Zusätzliche Haushaltsmittel für 2014

Jetzt sollen die Haushaltsmittel für 2014 nochmals aufgestockt werden und alle Anträge, die bis 8. April 2014 eingegangen sind haben Aussicht auf eine Förderung. Vorraussetzung ist die endgültige Beschlussfassung durch den Deutschen Bundestag.

Neue Förderrichtlinie für 2015

Zusätzlich wurden die Förderrichtlinie für zukünftige Projekte überarbeitet.

Es gibt wesentliche Änderungen:

  • Anstatt einer Einzelförderung tritt eine trägerbezogenen Projektförderung
  • das maximal Alter der Teilnehmer wurde auf 27 Jahre gesenkt
  • es werden nur noch ausbildungsinteressierte Jugendliche gefördert, keine Fachkräfte mehr!

Gefördert werden Projekte, die jeweils 10 bis 30 Jugendliche aus Europa befähigen, eine Berufsausbildung in Deutschland mit Erfolg zu absolvieren und die diese Teilnehmer während der Ausbildung weiter begleiten und unterstützen.

Förderfähig sind:

  • Berufsausbildungen als betriebliche Erstausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf,
  • Berufsausbildungen im Rahmen der Schiffsmechaniker-Ausbildungsverordnung (SMAusbV) sowie
  • Altenpflegeausbildungen.
Ziel ist es, einen Beitrag zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zu leisten und den Fachkräftebedarf in Deutschland zu sichern.
Antragsberechtigt sind juristische Personen des privaten und des öffentlichen Rechts, d.h. freie und öffentliche Einrichtungen, Unternehmen, Bildungsträger, Forschungseinrichtungen oder Verbände.
Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt grundsätzlich bis zu 90% der förderfähigen Gesamtausgaben. Davon ausgenommen sind Ausgaben zur Aufstockung der Praktikumsvergütung, der tariflichen bzw. ortsüblichen Ausbildungsvergütung und der Reisekosten im Zusammenhang mit Praktikum, Ausbildung und Familienheimfahrten.

Antragsverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig. Im August eines dem Beginn der Ausbildung vorgelagerten Jahres erfolgt ein Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen. Im Anschluss daran können bis zum 30. September Projektvorschläge bei der Bewilligungsbehörde
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
Tel. (02 28) 7 13 13 13
Fax (02 28) 71 32 70 11 11
E-Mail: ZAV-Bonn@arbeitsagentur.de
Internet: http://www.arbeitsagentur.de
eingereicht werden.
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