Fördermittel von „Ein Herz für Kinder“ und anderen Medienhilfsfonds

Wenn man zurzeit durch den Supermarkt läuft, wird einem beim Anblick der Lebkuchen und Dominosteine erbarmungslos eingehämmert, dass die Advents- und Weihnachtszeit vor der Tür steht. Im klassischen Spendenfundraising ist der Herbst der wichtigste Monat, um auf seine Spender zu zugehen. Aber auch bei der Drittmittelgewinnung winkt in dieser Zeit so mancher zusätzlicher Zuschusstopf.

Die Hilfsinitiativen der Medien, wie z. B. Ein Herz für Kinder vom Springer Verlag oder Sternstunden vom Bayerischen Rundfunk stehen in den letzten Vorbereitungen. Aber auch im regionalen und lokalen Umfeld gibt es kaum eine Tageszeitung oder eine Radiostation, die nicht eine Spendenaktion zur Weihnachtszeit durchführt. Die so eingesammelten Spenden werden zum Teil direkt an die Bedürftigen weitergegeben, aber nicht selten auch an soziale Dienste und Projekte.

Bei einigen Aktionen werden jetzt noch die passenden Projekte und Aktivitäten gesucht. Besonders medien­tauglich sind dabei vor allem Aktivitäten für in Not geratene Kinder. Manchmal ist die Förderung auf das Verbreitungsgebiet des Mediums beschränkt (z. B. bei Tageszeitungen), andere Spendenaktionen fördern auch bundesweit oder international.

Der Akquisiteur von Fördergeldern sollte kontinuierlich sein Medienumfeld beobachten, um entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten zu identifizieren. Die Antrags- und Entscheidungswege sind dabei so vielfältig wie die Medien, die dahinterstehen. Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass sich durch eine gezielte Beziehungsarbeit durchaus gute Möglichkeiten ergeben, Entscheidungsträger persönlich anzusprechen.

Beispiele für Medienhilfsfonds in Deutschland:

Aus meiner Erfahrung werden Förderanträge durch die Hilfsinitiativen relativ schnell und unbürokratisch bearbeitet. Neben der finanziellen Unterstützung winkt eine breite Wahrnehmung der eigenen Aktivitäten durch die Öffentlichkeit. Das ist nicht selten der lukrativste Teil einer Kooperation mit diesen Medienfonds.

 

Copyright Foto: Markus Hammrich

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