Bis zu 100.000 Euro für Digitalisierung – Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt geht an den Start

Erst vor wenigen Monaten am 23. Juni 2020 wurde die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt als gemeinsames Vorhaben des Bundesfamilienministeriums, des Bundesinnenministeriums und Bundeslandwirtschaftsministeriums gegründet. Zentrales Ziel ist es, insbesondere in den ländlichen Landesteilen das Ehrenamt nachhaltig zu stärken – in Abstimmung mit bereits bestehenden Bundesprogrammen. Mit der Stiftung gibt es zum ersten Mal eine bundesweite Anlaufstelle, die ehrenamtlich Engagierte unterstützt.

Organisationsentwicklung und Digitalisierung der Zivilgesellschaft

Gestern wurde das erste Förderprogramm der Stiftung veröffentlicht. Es heißt: „Engagement fördern. Ehrenamt stärken. Gemeinsam wirken.“ und soll die Organisations- und Strukturentwicklung von gemeinnützige Organisationen unterstützen.

Das Förderprogramm besteht aus drei Schwerpunktthemen. Es ist grundsätzlich möglich, jeweils einen Antrag pro Schwerpunktthema zu stellen.

  • Innovation und Digitalisierung in der Zivilgesellschaft
  • Nachwuchsgewinnung
  • Struktur- und Innovationsstärkung in strukturschwachen und ländlichen Räumen

Attraktive Förderbedingungen

Einzelprojekte können mit jeweils bis zu 100.000 Euro gefördert werden. Bis zu einer Förderung von 5.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig 90 %, das bedeutet einen Eigenanteil in Höhe von mindestens 10 %. Bei Förderbeträgen darüber hinaus und bis zu 100.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, hier benötigen Sie einen Eigenanteil in Höhe von mindestens 20%.

Gefördert werden folgende Ausgaben:

  • Sachausgaben (z.B. Hardware oder Software)
  • projektbezogene Personalkosten (sozialversicherungspflichtige Beschäftigung)
  • projektbezogene Honorarkosten (z.B. für Programmierung oder Design)
  • begleitende Beratung, Qualifizierung und Coaching (z.B. für die Einführung neuer Software)
  • Verwaltungskostenpauschale (z.B. Mietnebenkosten oder Büromaterial)

Anträge dürfen alle gemeinnützigen Organisationen und juristische Personen des öffentlichen Rechts (z. B. Kommunen) stellen.

Geschwindigkeit zählt

Die Anträge sollen so früh wie möglich, spätestens jedoch bis zum 1. November 2020 gestellt werden. Die beantragten Mittel müssen im Jahr 2020 ausgegeben werden. Mittelabrufe sind nur bis zum 15. Dezember möglich.

Hier geht es zur Ausschreibung der Stiftung

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